Berufskrankheit 2108: Kausalität und Abgrenzungskriterien by U. Bolm-Audorff (auth.), Prof. Dr. med. Dietmar Wolter, Dr.

By U. Bolm-Audorff (auth.), Prof. Dr. med. Dietmar Wolter, Dr. med. Klaus Seide (eds.)

Durch die Einführung der Berufskrankheiten der Wirbelsäule besteht derzeit eine besondere Notwendigkeit, Kriterien für die Beurteilung des kausalen Zusammenhangs zwischen beruflicher Belastung und bandscheibenbedingten Erkrankungen der Lendenwirbelsäule festzulegen. In den aktuellen Wissensstand fließen Ergebnisse der Grundlagenforschung, der Epidemiologie und der bisherigen Begutachtungen ein. Viele Fragen sind derzeit noch offen. Vor dem Hintergrund der rechtlichen state of affairs wird der Leser von den Teilnehmern eines Expertengesprächs des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften umfassend über den aktuellen Stand der Diskussion, den bisher erreichten Konsens und die noch kontrovers diskutierten Themen zur Kausalität bei der Berufskrankheit 2108 informiert.

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Juni/Juli 1998, Frankfurt

Die Spezialgebiete Anästhesiologie, Intensivtherapie, Schmerztherapie und Notfallmedizin haben in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung und eine dementsprechend rasche Zunahme an neuen Erkenntnissen erfahren. Es ist daher besonders wichtig, dieses Wissen so schnell und so weit wie möglich zu optimieren.

Glanz und Elend der PR: Zur praktischen Philosophie der Öffentlichkeitsarbeit

Dieser Titel eröffnet die Reihe "Public Relations", herausgegeben von Prof. Dr. Klaus Kocks, Prof. Dr. Klaus Merten und Prof. Dr. Jan Tonnemacher mit einer praktischen Philosophie der PR. Klaus Kocks unternimmt es in 12 Beiträgen, praktische Probleme der Public relatives im Licht moderner Kommunikationstheorie und nach querdenkerischen Strukturen zu verorten.

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Kelsey JL, Githens PD, O'Connor T et al. (1984) Acute prolapsed lumbar intervertebral disc. An epidemiolgic study with special reference to driving automobiles and cigarette smoking. Spine 9: 608 30. Kelsey JL, Githens PD, Walter et al. (1984) An epidemiologic study oflifting and twisting on the job and risk for acute prolapsed intervertebral disc. J Orthop Res 2:61 31. Kelsey JL, Golden AL (1988) Occupational and work place factors associated with low-back pain. Occup Med 3: 7 32. Klein BP, Jensen RC, Sanderson LM (1984) Assessment of workers compensation claims for back strains/sprains.

1. l eingesetzt wurden, sind zwar mathematisch-Iogisch, aber in Wahrheit sind die Zusammenhange keineswegs logisch im Sinne von Ja-nein-Entscheidungen. Wir konnen uns dem Problem, das daraus folgt, nur mit epidemiologisch-statistischen Methoden nahern. Die Ergebnisse aus diesen Methoden sind naturgemaB unscharf und fiihren keineswegs zu einer zwingenden Kausalitatsbeziehung. Von Evans ist 1976 ein Kriterienkatalog fur die Beurteilung von Kausalitat, Belastung und Erkrankung aufgestellt worden [3].

Altersstandardisierte 12-Monats-Pravalenz an LWS-Schmerzen in Abhangigkeit vom Beruf (Hamburger Bauarbeiterstudie) In unserer eigenen Stu die stehen wir am Anfang der Auswertung. Der Uingsschnitt wird 1997 abgeschlossen sein, der Querschnitt ist abgeschlossen. Wir haben mit 571 untersuchten Bauarbeitern eine der zahlenmaBig gr6Bten Studien. Auswertung epidemiologischer Untersuchungen zum Maurerberuf 45 100 90 80 70 60 % 50 40 30 20 10 0 Maurer n=230 Zimmerer n=82 Betonbauer n=76 Maler n=153 sonslige n=27 Beruf Abb.

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