Die Entstehung von Gefühlen: Vom Auslöser zur Mitteilung by Lothar Schmidt-Atzert

By Lothar Schmidt-Atzert

Das Buch befa~t sich mit der Frage, wie Gef}hle entstehen. Welche Prozesse laufen zwischen dem Auftreten eines {u~eren Reizes und der Mitteilung, Angst, Freude, [rger oder eine andere Emotion zu erleben, ab? Ziel des Buches ist eine kritische Bewertung von Theorien zur Entstehung von Gef}hlenvor dem Hintergrund der vorliegenden empirischen Befunde. Dabei erh{lt der Leser einen umfassenden und klar strukturierten ]berblick }ber den Standder Forschung. Damit verbunden ist eine Darstellung und Bewertung der Forschungsmethoden, mit deren Hilfe die Ergebnisse gewonnen wurden.

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Juni/Juli 1998, Frankfurt

Die Spezialgebiete Anästhesiologie, Intensivtherapie, Schmerztherapie und Notfallmedizin haben in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung und eine dementsprechend rasche Zunahme an neuen Erkenntnissen erfahren. Es ist daher besonders wichtig, dieses Wissen so schnell und so weit wie möglich zu optimieren.

Glanz und Elend der PR: Zur praktischen Philosophie der Öffentlichkeitsarbeit

Dieser Titel eröffnet die Reihe "Public Relations", herausgegeben von Prof. Dr. Klaus Kocks, Prof. Dr. Klaus Merten und Prof. Dr. Jan Tonnemacher mit einer praktischen Philosophie der PR. Klaus Kocks unternimmt es in 12 Beiträgen, praktische Probleme der Public family im Licht moderner Kommunikationstheorie und nach querdenkerischen Strukturen zu verorten.

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Kenealy, 1986). Eine Generalisierung auf andere positive oder negative Gefuhle ist problematisch. Bei starker Angst kann die Schreibgeschwindigkeit erhoht sein. Darauf weist eine Einzelfallstudie mi t einer Klaustrophobie-Patientin hin (M ucher, Grunewald & Fuchs, 1964). Veriinderungen des Blickkontaktes wurden im Zusammenhang mit Verlegenheit (Edelmann & Hampson, 1979, 1981; Modigliani, 1971) und positiver sowie negativer'Stimmung, induziert mit der Velten-Technik (Natale, 1977 b), untersucht.

Dias aus Untersuchung 1,2 und 5, bei denenjeweils mehr als 3 Versuchspersonen kein bzw. ein negatives Gefiihl angegeben haben und die in mindestens zwei Untersuchungen verwendet wurden. Die Bilder losten iiberwiegend Ekel, Abscheu und Abneigung aus. Die Irrtumswahrscheinlichkeit wurde mittels Fisher-Yates Test ermittelt. a In Klammem die Nummem der Untersuchungen. Zygo. = Zygomaticus-, Corr. = Corrugator-Reaktion, - = keine solche Reaktion. 29 Kapitel 2 Ausdrucksmerkmale und Gefiihle Spezifische Gefiihle uDd mimische ReaktioDeD.

27 Kapitel 2 Ausdrucksmerkmale und Gefiihle Hiiufigkeit (Prozent) 50r=~~~~--------~============~~ ~ Corrugator-Reaktlon o 40 Zygomatlcus-Reaktlon 30 20 10 oL-~~L- __L-__ kein Gefiihl ~~L- __L-__ ~~L- __ positiv negativ GefUhlsqualitiit ~ __ ~ ~4- _ _~ unklar Abb. 3 Prozentuale Hiiufigkeiten von Corrugator- und Zygomaticus-Reaktionen bei unterschiedlichen Gefiihlsqualitiiten. Ergebnisse aus Untersuchung 1 (N = 33, 9 Dias), Untersuchung 2 (N = 40, 19 Dias) und Untersuchung 5 (N = 48, 12 Dias). Zygomaticus-Reaktionen bei positiven Gefiihlen sind anders zu bewerten als solche bei negativen Gefiihlen.

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