Die langfristige Entwicklung Oligophrener by Dr. med. Alexander Moser (auth.)

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Juni/Juli 1998, Frankfurt

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Glanz und Elend der PR: Zur praktischen Philosophie der Öffentlichkeitsarbeit

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Die 142 (30010) irritierbaren und explosiven "Psychopathen" wurden mehrheitlich wegen reaktiven Erregungszustanden eingewiesen. Primitiv-Reaktionen waren haufig, wobei, wie gesagt, die Erregungszustande dominierten. Wegen des vielfaltigen Charakters und der groBen Variationen in Auspragung und Dauer wurden sie nicht ausgezahlt. Andere akut-psychogene Reaktionen wurden bei 86 (18010) Patienten beobachtet. Darunter befanden sich 46 Patienten mit "paranoiden Reaktionen" (10010; 17010 M, 190 /0 F).

Neurotische Depressionen 2; schizophrene Depres~ionen 1; klimakterische Depressionen 3; Involutionsdepressionen 2. 4. Suicidversuche wurden von 16 Patienten (3,4010) unternommen, d. h. von 390/0 aller depressiven Oligophrenen. AIle waren debil. In 15 Fallen handelte es sich um reaktive Depressionen und in einem Fall um eine endogene Depression (5 Manner und 2 Frauen waren leicht debil; 2 Manner und 6 Frauen schwer debil). Diese Zahl der Suicidversuche ist auBerordentlich hoch. Wie wir jedoch weiter unten ausfuhren werden (Kapitel VIII), hat sich spater nur einer der 16 Patienten, der vor der 1.

Bei 18 Fallen (4010, 7010 P) kam "Haltlosigkeit" zusammen mit erhohter Irritierbarkeit vor. Abulisches und torpides Verhalten war bei 25 Fallen (5'010) festzustellen (4,1010 M, 7,2010 F). Hyperthymes, expansiv~s Verhalten kam bei 5 Patienten (1~/0; 1 M, 4 F) vor. Selbstunsicherheit, Asthenie kam bei 7 Fallen vor (1,50 /0; 4 M, 3 F). Die Diagnose hysterischer Charakter wurde bei 3 Frauen (0,6'010) festgestellt (eine leicht und zwei schwer Debile). Chronisch querulatorisches und oppositionelles Verhalten kam bei 8 Patienten (2~/0; 6 M, 2 F), schizoide Psychopathie bei 11 Patienten (2010; 8 M, 3 F) vor.

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