Die Pflanzliche Zellwand by Albert Frey-Wyssling

By Albert Frey-Wyssling

Das vorliegende Kompendium uber "Die pflanzliche Zellwand" ist eine Neu auflage des ersten Teiles meiner Monographie: "Die Stoffausscheidung der hoheren Pflanzen," die 1935 als 32. Band der Springersehen Einzeldarstel lungen aus dem Gesamtgebiet der Physiologie der Pflanzen und der Tiere in Berlin erschien. Die damaligen Ausfuhrungen uber die Zellwande betrugen etwa ein Drittel jenes Leitfadens. Seither sind jedoch unsere Kenntnisse uber die pflanzlichen Zellmembranen durch extensive Forschungstatigkeit und durch die Einfuhrung neuer Untersuchungsmethoden wie vor allem der Elektronen mikroskopie so weitgehend vermehrt und vertieft worden, dass es sich als no longer wendig erwies, sie in einem eigenen Bande gesondert zur Darstellung zu bringen. Ich danke meinen Mitarbeitern Prof. Dr. okay. MuHLETH.ALER, Prof. Dr. F. RucH und Prof. Dr. H. H. BossH.ARD fur die Zurverfugungstellung aktuellen Bild fabrics, Frl. Dr. ELSI HAUSERMANN fur die kritische Sichtung des Manu skriptes und dem Verlage fur die reiche Ausgestaltung des Werkes mit erlau ternden Abbildungen. Zurich, Silvester 1957. A. FREY-WYSSLING Institut fur Allgemeine Botanik der Eidgenossischen Technischen Hochschule. Inhaltsverzeichnis Seite Einleitung: Bedeutung der Zellwand als pflanzlicher Rohstoff . 1 A. Biostruktur und Biogenese der Zellwand three 1. Entwicklungsgeschichte three a) Mittellamelle . . . . . three Zellteilung . . . . . three Intercellularsubstanz five Maceration S. five. b) Primarwand . . . . . 6 Feinbau (Streuungstextur) 6 Zellformen . . . . . . . . eight Membranen kleinster Oberflache S. eight. - Membranfaltung S. eleven. c) Sekundarwand . . . . . . thirteen Feinbau (Paralleltextur) . . . . . . thirteen Fibrillenbau . . . . . . . . . . . 15 Fasertextur S. 15. - Schraubentextur S. 18

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18a). Oder bei Silberfärbungen kann es vorkommen, daß in aufgelockerten Partien der Faser das Silbernitrat bei der Zufügung des Reduktionsmittels vor der Silberausscheidung wieder ausgewaschen wird, so daß dann getigerte Färbungen wie in Abb. 18 b resultieren. Solchen Zonierungen liegt jedoch im Gegensatz zu den submikroskopischen Befunden von HEss und MAHL (1954) in Kunstfasern kein festes Regelmaß zugrunde, denn die Perioden der mikroskopischen Segmentierung sind meist ganz uneinheitlich und von variabler Länge.

A Schraubenhydrocyten in der Hypokotyle des Samens von Caryocar nuciferum. b Passiv gedehnte Ringtracheiden: Protoxylemelementen mit Schrau- 1 von Cucurbita Pepo, Dehnungsgrad 120; 2 von Aristolochia Sipho, Dehnungsgrad 25; 3 von Aristolochia Sipho, benband wird dieses ausgezogen, Dehnungsgrad 10 wobei sich der Zellumfang verkleinert (Abb. 34 b). Schließlich wird diePrimärwand zerrissen, worauf die verholzten Verstärkungsringe und Schraubenbänder lose im Gewebe herumliegen (Abb. 33 b 2 ). Da die Leitelernente des Protoxylems ursprünglich relativ kurz sind (Abb.

350 x 35 Tertiärwand 1956) nachweisen; die Doppelbrechung der Mikrofibrillen deutet auf Cellulose hin, deren Menge jedoch zurücktritt, denn die Haut ist in Kupferäthylendiamin unlöslich. Es liegt also in der Tertiärwand wie in der Primärwand eine größere Menge der als Matrix bezeichneten Substanz vor, welche die cellulosischen Mikrofibrillen derart umhüllt, daß sie dem Zugriff der Cellulase und der Quellungsreagentien, die Wasserstoffbindungen zu spalten vermögen, entzogen sind. Die Widerstandsfähigkeit der Tertiärlamelle gegenüber konzentrierter Schwefelsäure hat ScoTT (1950) veranlaßt, sie als "verkorkt" zu bezeichnen.

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