Die Renaissance in Florenz und Rom: Acht Vorträge by Karl Brandi

By Karl Brandi

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book information mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Alle stimmten bei, nur eine äußerte Besorgnisse, daß man so schutzlos sich hinauswagen wolle. Da traten eben drei edle junge Männer in die Kirche ein, Verwandte, an die man mit Erfolg das Ansinnen stellte, als Beschützer mit hinauszuziehen. Der Aufbruch wurde für den nächsten Morgen angesetzt, Diener und Dienerinnen auf das nicht weit entfernte Landhaus vorausgeschickt. ls die kleine Gesellschaft selbst draußen angelangt war, nahm wieder die Älteste die Verteilung der Rollen in die Hand. Sie ließ die Tafel festlich decken und versammelte die Freunde zu weiterer Beratschlagung über die Lebensordnung und den Zeitvertreib.

Man setzt sich: der Kanzler Coluccio Salutati, der Naturforscher Marsilio von Padua, der Philosoph Biagio, Pelacani von Parma, Luigi Marsigli, Theologe und Kanzelredner, der blinde Musiker Francesco Landini und der Hausherr Alberti. Die Gäste lassen es sich wohl sein; man plaudert in angeregter Unterhaltung und läßt sich schließlich von dern Hausherrn auf sein Villino ~ein­ laden. ort findet man in den nächsten Tagen eine viel zahlreichere Gesellschaft beisammen. Auch durchreisende Fremde lassen sich am Tore melden und werden mit Freuden aufgenommen.

Ie Stoffe der Geschichten entstammen nicht eigentlich der christlichen und nur zum Teil der gelehrten Bildung; viele sind entnommen der Beobachtung des Lebens, nicht wenige dem großen orientalischen Novellenschatz, der jedoch, gleich den zahlreichen Motiven aus der Antike, nach Lust und Laune variiert und bereichert, jeweils als das Erzeugnis der unmittelbaren Gegenwart erschien - zumal bei einem Meister wie Boccaccio, dessen Lippen die Grazien geküßt hatten. Da vernimmt man die Mären von dem weisen Nathan, von dem edlen Saladin, auch die berühmte Allegorie von den drei Ringen, durcheinander mit romantischen Rittergeschichten und florentiner Stadtklatsch.

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