Die Wirklichkeit der virtuellen Welten: Aus dem Englischen by Benjamin Woolley, G. Herbst

By Benjamin Woolley, G. Herbst

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Juni/Juli 1998, Frankfurt

Die Spezialgebiete Anästhesiologie, Intensivtherapie, Schmerztherapie und Notfallmedizin haben in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung und eine dementsprechend rasche Zunahme an neuen Erkenntnissen erfahren. Es ist daher besonders wichtig, dieses Wissen so schnell und so weit wie möglich zu optimieren.

Glanz und Elend der PR: Zur praktischen Philosophie der Öffentlichkeitsarbeit

Dieser Titel eröffnet die Reihe "Public Relations", herausgegeben von Prof. Dr. Klaus Kocks, Prof. Dr. Klaus Merten und Prof. Dr. Jan Tonnemacher mit einer praktischen Philosophie der PR. Klaus Kocks unternimmt es in 12 Beiträgen, praktische Probleme der Public relatives im Licht moderner Kommunikationstheorie und nach querdenkerischen Strukturen zu verorten.

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Der Grund für die allmähliche Abkehr von überflüssigen Merkmalen liegt auf der Hand: Falsche Tragflächen sind unnötig, wenn alles andere - Bewegung, Instrumentierung, Steuerhebel realistisch gestaltet wird. Schwerer zu verstehen ist vielmehr, warum sie anfangs vorhanden waren. Schon Entwürfe von 1917 zeigen die Flugsimulatoren mit Propeller und einem aerodynamisch geformten Rumpf. Glaubten die Konstrukteure tatsächlich, den Piloten würde dadurch die Illusion vermittelt, sie säßen in einem echten Flugzeug?

Der Erfolg der Technik bei der Reproduktion der Dynamik des Klavierspiels brachte Link auf den Gedanken, auszuprobieren, ob die Pneumatik sich dazu eignete, Flugzeugbewegungen zu erzeugen. Er ließ seinen ersten 1930 als sowie als patentieren. Nur etwas mehr als 50 Jahre später brachte eine britische Firmanamens W-Industries eines der ersten virtuellen Realitätssysteme der Welt auf den Markt, mit weit ausgefeilterer Werbung zwar («Die einzige Grenze ist Ihre Phantasie»), aber doch verblüffend ähnliche Attraktionen verheißend: ein Unterhaltungsgerät, das für die Betreiber von Spielhallen interessant sei, weil es dem Spieler das Empfinden vermittele, ein Flugzeug zu steuern.

Häufig wird die Technik als eine eigenständige, Veränderungen bewirkende Tatigkeit dargestellt, die immer wieder Produkte in die Welt setzt - sei es nun zu deren Nutzen oder Schaden. Problematisch an einer solchen Einstellung - die übrigens sowohl diejenigen vertreten, die die Technik fürchten, als auch die, die sie begrüßen- ist, daß sie nichts über die Ursachen besagt. Die Technik wird so nur noch als geniales Produkt des Geistes gesehen, den der unergründliche Funke der Inspiration erhellt; und wenn man sie und die Welt, zu der sie gehört, verstehen will, ist das schon ein dicker Hund.

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