Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems / by Dr. med. Roland Besser, Dr. med. Peter Lübcke (auth.)

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Juni/Juli 1998, Frankfurt

Die Spezialgebiete Anästhesiologie, Intensivtherapie, Schmerztherapie und Notfallmedizin haben in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung und eine dementsprechend rasche Zunahme an neuen Erkenntnissen erfahren. Es ist daher besonders wichtig, dieses Wissen so schnell und so weit wie möglich zu optimieren.

Glanz und Elend der PR: Zur praktischen Philosophie der Öffentlichkeitsarbeit

Dieser Titel eröffnet die Reihe "Public Relations", herausgegeben von Prof. Dr. Klaus Kocks, Prof. Dr. Klaus Merten und Prof. Dr. Jan Tonnemacher mit einer praktischen Philosophie der PR. Klaus Kocks unternimmt es in 12 Beiträgen, praktische Probleme der Public family im Licht moderner Kommunikationstheorie und nach querdenkerischen Strukturen zu verorten.

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Beweisend für die Diagnose sind das Computertomogramm und die Carotisarteriographie. Behandlung. Neben der antibiotischen Therapie entsprechend der Keimresistenz steht die chirurgische Therapie bei abgekapselten Abscessen und bei fortgeleiteten Abscessen im HNOBereich im Vordergrund. 5. Entzündliche Erkrankungen des Zentralnervensystems Unter den Meningoencephalitiden werden entzündliche Prozesse verschiedenster Ätiologie zusammengefaßt, die gemeinsam die Gewebsteile der Hirnhäute und des Hirnparenchyms betreffen.

Hierbei steht die Entzündung der basalen Hirnhäute mit Übergreifen auf das Hirnparenchym im Vordergrund. Ursachen: Chronische Meningitis unklarer Ätiologie Boeck-Sarkoidose Toxoplasmose Pilzerkrankungen Cysticerkose (Finne des Schweinebandwurrns). Symptome und Diagnostik. Die Beschwerden entwickeln sich schleichend mit Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und Leistungsminderung. Nur angedeutet findet sich ein Meningismus. Die Entzündung an der Hirnbasis führt meist zu Hirnnervenlähmungen, daneben als Zeichen einer begleitenden EncephaIitis auch Ataxie, Blicklähmungen, Hemi- und Paraparesen.

Behandlung. Anfangs ist zunächst eine strikte Bettruhe erforderlich, die durch Sedierung und Schmerztherapie erreicht wird. Erhöhter Blutdruck und Körpertemperaturen müssen energisch gesenkt werden. Störungen des Gerinnungsstatus sind entsprechend auszugleichen. Meist wird eine prophylaktische Hirnödemtherapie durchgeführt. Die Anwendung von Fibrinolysehemmern (Epsilon-Aminocapronsäure) ist umstritten. Bei schwerer Bewußtseinstrübung ist eine Überwachung und Therapie auf der Intensivstation unumgänglich.

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