Feministische Kommunikations- und Medienwissenschaft: by Johanna Dorer, Brigitte Geiger

By Johanna Dorer, Brigitte Geiger

Feministische Medienforschung ist in den letzten Jahren zu einem wichtigen Bestandteil kommunikationswissenschaftlicher Forschung geworden. Der Band greift zentrale Aspekte des expandierenden Forschungsfeldes auf und bietet damit einen guten Einblick in die aktuelle Diskussion innerhalb der feministischen Medienforschung. Zu Beginn des Bandes steht eine philosophische Reflexion des Geschlechterbegriffs, der nach wie vor die Grundlage einer feministischen Betrachtung von Kommunikations- und Medienprozessen bildet. Die weiteren Beiträge diskutieren Ansätze, Befunde und Perspektiven der kommunikationswissenschaftlichen Kernbereiche: Öffentlichkeit, Journalismusforschung, movie- und Fernsehforschung sowie Neue Medien.

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Wo ich Glenns Theorie referiere, belasse ich daher "race" im Englischen, ebenso "gender", mit dem sie sich weder deutlich einer Dekonstruktion von "sex" als "gender" anschlieBt noch widersetzt. 9 Inwiefern unterschiedliche Klassenzugehiirigkeit von Frauen unterschiedliche Identifikations- und Rezeptionsmuster von Soap Operas ermiiglicht und dies mit einer Gegenuberstellung von textueller Analyse und Rezeptionsanalyse erforscht werden kann, eriirtern len Ang und Joke Hermes in ihrer differenzierten Analyse von Geschlechterartikulationen in Praktiken des Medienkonsums: "Thus, media consumption should be conceptualized as an ever prolifering set of heterogeneous and dispersed, intersecting and contradicting cultural practices, involving an indefinite number of multiply-positioned subjects" (Ang/Hermes 1994, 127).

Diese Differenz auBert sich in der schwindelerregenden Doppeldeutigkeit, in der die Frau zugleich die QueUe des Begehrens ist, etwas zu reprasentieren, und das Medium, durch das sich das Begehren objektiviert" (Deuber-Mankowsky 2001, 37). Mir scheint diese Deutung der anonymen Traumfrau und ihre Analogsetzung zu Lara Croft etwas zu eindimensional einer patriarchalen Philosophie des Begehrens zu entspringen, die Weiblichkeit ausschlieBlich als Objektivierung denken kann. Die Autorin konstatiert eine eindeutige korperliche Weiblichkeit, die in Lara Croft mit einer eindeutigen aktionistischen Mannlichkeit vereint sei: "Lara Croft ist eine Frau mit mannlichem Charakter.

Klaus, Elisabeth/Saure, Marina (2001): Bibliographie kommunikationswissenschaftlicher Geschlechterforschung 1968-2000. ): Kommunikationswissenschaft und Gender Studies. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag, S. pdf. Kuchenhoff, Erich (1975): Die Darstellung der Frau und die Behandlung von Frauenfragen im Fernsehen. Stuttgart/Berlin/Koln: Kohlhammer. Leinfellner, Christine (1983): Das Bild der Frau im TV. Salzburg: Neugebauer Verlag. Livingstone, Sonia (2000): On the Cutting Edge, or Otherwise, of Media and Communication Research.

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