Fortschritte in der Unfallchirurgie: Prophylaxe und Therapie by R. Pichler, A. Menschik (auth.), Professor Dr. R.

By R. Pichler, A. Menschik (auth.), Professor Dr. R. Rahmanzadeh, Priv.-Doz. Dr. A. Meißner (eds.)

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Juni/Juli 1998, Frankfurt

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In 4 Fallen war es eine dauerhafte Lasion des N. radialis, die in einem Fall zu einer Nerventransplantation mit gutem Endergebnis und in 3 Fallen zu Radialisersatzoperationen zwang. Die Lasion des N. radialis war nur einmal Folge der Pseudarthrosenoperation selbst. Zu den 3 anderen Lasionen kam es - und darauf ist ganz besonders hinzuweisen - bei den auswartigen Plattenentfernungen. 5 weitere Lasionen, 3mal des N. radialis und 2mal des N. ulnaris, waren temporar, wobei allerdings die Erholung des N.

Die in 3 Fallen aufgetretenen Blastemdeformierungen mit entsprechenden Achsfehlern fUhren wir retrospektiv auf zu friihzeitige Fixateurentfernung und Belastungsfreigabe zuriick. Entsprechende experimentelle Daten, die eine Korrelation zwischen R6ntgenmorphologie und tatsachlicher mechanischer Belastbarkeit des Autoregenerates herstellen, fehlen leider bislang, so daB die Erfahrung und Intuition des Behandlers besonders wichtig sind. Ais grober Anhaltswert kann gelten, daB die Aushartungsphase mindestens doppelt so lang wie die Distraktionsphase sein sollte.

Durch alle diese Faktoren ist das Infektionsrisiko relativ hoch. b) Die Marknagelung dagegen besitzt als das biomechanisch gunstigere Verfahren durchaus Vorteile. Es kommt zu keiner neuerlichen oder zusatzlichen Devastierung und Traumatisierung der Weichteile. Es unterbleibt die Denudierung des Knochens von auBen, was insbesondere bei Stuck- und Mehrfragmentfrakturen sowie bei langstreckigen Frakturen fUr die Knochenernahrung mitentscheidend sein kann. Gerade bei dies en Frakturen kann man davon ausgehen, daB das intramedullare GefaBsystem durch das Trauma unterbrochen wurde und nun somit dem Periost und den umgebenden Weichteilen fur die Erhaltung der Knochendurchblutung jetzt die entscheidende Rolle zukommt.

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