Frauen und AIDS: Somatische und psychosoziale Aspekte by Dr. med. Hans Jäger (auth.), Dr. med. Hans Jäger (eds.)

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Juni/Juli 1998, Frankfurt

Die Spezialgebiete Anästhesiologie, Intensivtherapie, Schmerztherapie und Notfallmedizin haben in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung und eine dementsprechend rasche Zunahme an neuen Erkenntnissen erfahren. Es ist daher besonders wichtig, dieses Wissen so schnell und so weit wie möglich zu optimieren.

Glanz und Elend der PR: Zur praktischen Philosophie der Öffentlichkeitsarbeit

Dieser Titel eröffnet die Reihe "Public Relations", herausgegeben von Prof. Dr. Klaus Kocks, Prof. Dr. Klaus Merten und Prof. Dr. Jan Tonnemacher mit einer praktischen Philosophie der PR. Klaus Kocks unternimmt es in 12 Beiträgen, praktische Probleme der Public relatives im Licht moderner Kommunikationstheorie und nach querdenkerischen Strukturen zu verorten.

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Die Sitzungen finden dann oft iiber 2-3 Monate einbis zweimal pro Woche statt. Medikamentose Therapie Neben den unspezifischen Verhaltensempfehlungen lassen sich grundsiitzlich vier verschiedene medikamentose Behandlungsphilosophien voneinander abgrenzen bzw. miteinander verbinden: Immunrestauration, Antibiotika, Zytostatika, Virustatika. In den letzten J ahren lie Ben sich fiir die meisten opportunistischen Infektionen, etwa die Pneumocystis-carinii-Pneumonie, die Toxoplasmose, die Zytomegalie, auch Zoster und Herpes, relativ gesicherte und zumindest zeitweise effektive Behandlungsprotokolle erstellen.

Dies bedeutet, daB zwar die miitterlichen Antikorper abgefallen sind und der Siiug- 39 ling symptomlos ist, die gelungene Virusanzucht beweist jedoch die tatsiichliche Viruskontamination. Oder es sind bei einem noch symptomlosen Siiugling bereits deutliche Normabweichungen in den immunologischen Tests nachweisbar. In die Klasse P- 2 gehOren Siiuglinge und Kleinkinder - sobald die Infektion symptomatisch geworden ist. Unterklassen von A bis F gruppieren nach Krankheitsgruppen analog der Klassifizierung von Erwachsenen mit ARC oder AIDS.

Entscheidet sich die Patientin zum Austragen der Schwangerschaft, so geniigt ein neutraler Vermerk im MutterpaB und die Verpflichtung der Patientin, medizinische Betreuungspersonen iiber ihren HIV-Status zu informieren (s. Empfehlungen 11). Eine engmaschige Uberwachung der Schwangerschaft tragt dazu bei, immunolo- 31 gische Veranderungen, lokale genitale Infektionen, kindliche Mangelentwicklung und Risiken der Friihgeburtlichkeit rechtzeitig zu erkennen (s. Empfehlungen III). Zur HIV-Problematik in der Gynakologie und Geburtshilfe - Empfehlungen I AuBerhalb der Schwangerschaft: - HIV-Screening bei Kinderwunschpaaren - HIV-AK-Test bei Angehorigen der Hauptbetroffenengruppen - individuelle Kontrazeptionsberatung - Sexualberatung in Hinblick auf HIVProblematik Zur HIV-Problematik in der Gynakologie und Geburtshilfe - Empfehlungen II Zu Beginn der Schwangerschaft: - HIV-Screening mit Zustimmung der Patientin zum fruhestmoglichen Zeitpunkt; Bestatigungstest obligatorisch - Neutraler Vermerk im MutterpaB: HIV-Test durchgefUhrt - In Hauptbetroffenengruppen Wiederholung des HIV-Tests in der 36.

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