Gutachtenkolloquium 6: Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) by J. Oehme (auth.), Professor Dr. Günther Hierholzer, Dr.

By J. Oehme (auth.), Professor Dr. Günther Hierholzer, Dr. Elmar Ludolph, Dr. Elmar Hamacher (eds.)

Drei Schwerpunkte zu Problemen insbesondere im Bereich der gesetzlichen Unfallversicherung, aber auch im Bereich der privaten Unfallversicherung werden mit Blick auf aktuelle Fragestellungen erörtert. Die Themen zur Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) bzw. zur Invalidität haben zum Ziel, durch Erörterung einzelner Grundsatzfragen - z.B. Schadenslage, Vorschaden, Verschlimmerung - Probleme der Ermittlung und Einschätzung von Funktionseinbußen umfassend darzustellen. Vertieft werden Kausalitätsprobleme nach Schädel-Hirn-Verletzungen, die Einschätzung der Prävention als Funktionseinbuße (totalprothetischer Gelenkersatz), die Abgrenzung zwischen Prävention und zukünftiger Gefährdung (Milz), die erforderliche Sicherheit gutachtlicher Aussagen sowie der Vollbeweis des Schadens (Schmerz). Abschließend wird die Einschätzung der MdE bei Kindern, Jugendlichen und besonders beruflich Betroffenen dargestellt. Der zweite Themenkreis - Belastungserprobung, Arbeitstherapie, Rehabilitation vor Rente - dient vor allem der info über die vorhandenen Hilfen zur Wiedereingliederung Verletzter in das Arbeitsleben sowie der Darstellung von Verbesserungsmöglichkeiten aber auch deren Grenzen. Das Schultergelenk ist nicht nur als Kettengelenk von der Anatomie und Funktion her komplex, sondern auch besonders anfällig für Verletzungen und für degenerative Veränderungen. Diese Abgrenzung unter kritischer Wertung der aktuellen Rechtsprechung haben sich die Autoren und Diskussionsteilnehmer zum Ziel gesetzt. Ein besonderes Anliegen der Reihe Gutachtenkolloquium sind klare Begriffsdefinitionen sowie eine einheitliche Sprache von Juristen und Gutachtern.

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Die kontrare Position, besonders vertreten von Fitzek [1], wurde nur unter medizinischen Aspekten begriindet mit den "abnormen Reaktionen" im Sinne der fehlenden Adaquanz zwischen Schwere der Einwirkung und dem AusmaB des eingetretenen Korperschadens. Danach miiBte z. B. beim SehnenriB am langen Bizepskopf fast regelmaBig - wei I vordergriindig degenerativ bedingt von einer relativ hohen unfallfremden Mitwirkung ausgegangen werden. Entspricht jedoch das AusmaB der Degeneration der alterskorrigierten Norm, also dem Durchschnitt der gleichaltrigen Population, so ist sie auch nicht als pathologisch aufzufassen und kann somit auch keine unfallfremde Mitwirkung begriinden.

Bei vollstandiger Einsteifung des Achsenorgans war es seinerzeit im Rahmen der Behandlung fUr richtig gehalten worden, ihn BaIanceiibungen auf einem Medizinball in sitzender Weise ausfUhren zu lassen. Gutachtenkolloquium 6 G. Hierholzer et al. ) © Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1991 51 Abb. 1. Skizze zum Unfallhergang Dabei verlor er das Gleichgewicht und sttirzte zu Boden. Hauptangriffsort der Prellung war demnach der HWS-BWS-Dbergang. Zu der Angabe der Klinik tiber eine zweiwochige reduzierte Kurfahigkeit erganzte der Patient, daB er in dieser Zeit nur mit auBerster Mtihe ein- bis zweimal das Bett verlassen konnte, urn das we aufzusuchen.

SGB I durch BG). d) Ermittlung aller vorherigen Arbeitsunfiille bzw. Berufskrankheiten (nach Auswertung der Vorerkrankungen bzw. personlicher Befragung). ) gegen Einwilligungserkliirkung (vg\. c). f) Feststellung des Erstarbeitsunfallschadens bzw. Folgeschadens durch kompetenten medizinisch und versicherungsrechtlich versierten unabhiingigen Sachverstiindigen (ggf. unter Mitwirkung des Beratenden Arztes beim Gutachtenauftrag). g) Exakte Beschreibung des Vorschadens als unfall(BK)unabhiingige Erkrankung in jedem Rentenbescheid, ggf.

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