Herzerkrankungen und Interventions-möglichkeiten by F. Unger (auth.), Prof. Dr. med. Dr. med. h. c. mult. Felix

By F. Unger (auth.), Prof. Dr. med. Dr. med. h. c. mult. Felix Unger FESC, FACC (eds.)

Das Buch ist eine umfassende Darstellung aller Interventionsmöglichkeiten am Herzen. Neben den Grundlagen sind die Anatomie des Herzens, die physiologischen Vorgänge und alle diagnostischen Möglichkeiten beschrieben. Auf die Indikationen zur Intervention bei akutem Myokardinfarkt, Rhythmusstörungen, Koronarerkrankungen, Klappenerkrankungen, angeborene Vitien, Perikarderkrankungen und Kardiomyopathien wird speziell eingegangen. Die beschriebenen Interventionsmöglichkeiten, angefangen von der geschlossenen PTCA bis zur Katheterablation, elektrophysiologischen Eingriffen, Ablation, Schrittmachertherapie und herzchirurgischen Versorgungsmaßnahmen wie aortokoronarer Bypaß bis Klappenersatz und Herzersatz, runden das Buch ab.

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Juni/Juli 1998, Frankfurt

Die Spezialgebiete Anästhesiologie, Intensivtherapie, Schmerztherapie und Notfallmedizin haben in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung und eine dementsprechend rasche Zunahme an neuen Erkenntnissen erfahren. Es ist daher besonders wichtig, dieses Wissen so schnell und so weit wie möglich zu optimieren.

Glanz und Elend der PR: Zur praktischen Philosophie der Öffentlichkeitsarbeit

Dieser Titel eröffnet die Reihe "Public Relations", herausgegeben von Prof. Dr. Klaus Kocks, Prof. Dr. Klaus Merten und Prof. Dr. Jan Tonnemacher mit einer praktischen Philosophie der PR. Klaus Kocks unternimmt es in 12 Beiträgen, praktische Probleme der Public family im Licht moderner Kommunikationstheorie und nach querdenkerischen Strukturen zu verorten.

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Die Idee eines Ballons mit einem unter hohem Druck definierten AuBendurchmesser wurde erstmaIs von Porstmann verwirklicht [26]. Er entwickelte den sog. Korsettballon, bei dem der definierte AuBendurchmesser durch ein iiber den Ballon gezogenes Netz erreicht wird. Griintzig entwickelte den zylindrischen BaIlon aus nichtelastischem Kunststoff, der eine unvergleichlich weite Verbreitung gefunden hat. Die erste Anwendung in der Behandlung der peripheren VerschluBkrankheit erfolgte durch Griintzig 1973 [12].

Liberliefert (Gill 1978). Von dem Philosophen Seneca (ca. 4 v. Chr. bis 65 n. ) stammt die wohl beriihmteste Darste11ung der Angina pectoris des klassischen Altertums. In ihr berichtete der Philosoph von den Symptomen seiner eigenen Erkrankung, die von den Anten als "Meditatio mortis" bezeichnet wurde und den nahenden Tod verklindete (Gill 1978; Frey 1936). Zur Linderung empfahlen sie ihm Wein und andere Spirituosen (Hymann 1933). Celsus (gestorben ca. 25 n. ) machte eine StOrung des Wasserhaushaltes flir die Beschwerden verantwortlich und forderte auf, viel Fliissigkeit zu sich zu nehmen, notfalls auch mit Hilfe eines Einlaufs.

H. Smith; Parnham 1984}, und bereits 1966 gab es den ersten kardioselektiven ~-Blocker Practolol {Dunlop und Changs 1968; Parnham 1984}. A. M. Lands {1967} konnte diese Eigenschaft durch die Unterteilung der ~- Rezeptoren in ~l- und ~2-Subtypen erklaren {Mannebach 1988; Parnham 1984}. Fast zur gleichen Zeit wurde eine weitere vollig neuartige Substanzgruppe entwickelt, die Kalziumantagonisten. Seit Jahrhunderten wurden naturlich vorkommende Kalziumantagonisten {Tanshinon, Tetrandrin} von der chines is chen Medizin bei Patienten mit KHK angewandt {Nayler 1990}.

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