Integrative Pädagogik in der Grundschule: Bilanz und by Helga Deppe-Wolfinger

By Helga Deppe-Wolfinger

Dieser Bericht ist das Ergebnis eines Forschungsprojekts, zu dem die ersten Arbeiten im Jahre 1982 aufgenommen wurden und das dann von 1984 bis 1989 durchgeführt wurde. Für die Finanzierung danken wir der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Das Forschungsprojekt wurde geleitet von Prof. Dr. Helga Deppe-Wal­ finger und Prof. Dr. Helmut Reiser. Frau Dr. Annedore Prengel arbeitete ab 1984 bei der Konzeptbildung, Durchführung und Auswertung des Projekts verantwortlich mit. Ihr oblag die Durchführung und Auswertung der In­ terviews, und sie zeichnet verantwortlich für das Kapitel III (Subjektive Erfahrungen mit Integration). Gemeinsam mit H. Deppe-WoHinger und H. Reiser redigierte sie den textual content dieses Berichts. Dipl.-Soz. Karl Höhn erarbeitete die Dokumentation der Integration in den Bundesländern (Kap. II.3) aus der Literatur, aus inoffiziellen Veröffentlichungen und durch eigene Recherchen. Er nahm von 1985 - 1988 an den Diskussionen der Projektgruppe teil. Bei den statistischen Angaben über die in den Integra­ tionsprojekten betreuten Kinder arbeitete Frau Dipl. Päd. Ingrid Schmek­ kenbecher mit. Während der gesamten Arbeit besorgte Frau Dipl. Päd. Gisela Sitals die organisatorischen und finanziellen Angelegenheiten des Projekts, erfaßte die verwendete Literatur, übernahm die Korrektur der Texte und begleitete unsere Diskussionen. Frau Dipl. Päd. Edith Romainc­ zyk warfare als studentische und später akademische Hilfskraft für die korrekte Erstellung des Textes und der umfangreichen schriftlichen Vorarbeiten verantwortlich.

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Juni/Juli 1998, Frankfurt

Die Spezialgebiete Anästhesiologie, Intensivtherapie, Schmerztherapie und Notfallmedizin haben in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung und eine dementsprechend rasche Zunahme an neuen Erkenntnissen erfahren. Es ist daher besonders wichtig, dieses Wissen so schnell und so weit wie möglich zu optimieren.

Glanz und Elend der PR: Zur praktischen Philosophie der Öffentlichkeitsarbeit

Dieser Titel eröffnet die Reihe "Public Relations", herausgegeben von Prof. Dr. Klaus Kocks, Prof. Dr. Klaus Merten und Prof. Dr. Jan Tonnemacher mit einer praktischen Philosophie der PR. Klaus Kocks unternimmt es in 12 Beiträgen, praktische Probleme der Public family members im Licht moderner Kommunikationstheorie und nach querdenkerischen Strukturen zu verorten.

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Und 2. a. für Aufgaben der Binnendifferenzierung bei Doppelbesetzung verwendet werden und die Sonderschullehrerin, denen im Durchschnitt 8 Stunden pro Klasse zur Verfügung stehen. Die Kooperation der 63 Lehrkräfte und ihre verschiedenen Rollen sind ein zentrales Thema des Schulversuchs. B. auch das soziale Verhalten von Kindern beobachten oder das Lerngeschehen in der Klasse aus der Perspektive der Koop-Lehrerin wahrnehmen kann. (... )Wir( ...

Wie eine vergleichende Untersuchung zeigt, sind die Freizeitkontakte der Schülerinnen der benachbarten Sonderschule für Lernbehinderte weit mehr von Familie und Nachbarschaft bestimmt. Die Bindung der Sonderschullehrerinnenstunden an die Anzahl ausgewiesener "Gutachtenkinder" steht sowohl im Widerspruch zum Ziel der "Nichtausgrenzung", als auch zur Erfahrung, daß die Übergänge zwischen "Gutachtenkind" und Grundschülerinnen gleitend sind. An der Uckermark-Grundschule mit ihrem hohen Anteil von Schülerinnen mit Lernproblemen ist dies in besonderem Maße der Fall, da das eine oder andere "Gutachtenkind" durchaus seine Lernblockaden überwinden kann, Lernprobleme bei anderen Schülerinnen dagegen vielleicht erst später auftreten.

1 Zur Entstehungsgeschichte In einer Integrations-AG der GEW Berlin und dem Projekt "Planung und Realisierung integrativer Grundschulen im Bezirk Schöneberg zur Vermeidung der Überweisung in Sonderschulen" an der TU Berlin unter Leitung von Prof. Preuß-Lausitz entstand die Idee, eine Gemeinde- oder Stadtteilschule zu verwirklichen. Im Planungspapier von 1980 wird der zentrale Gedanke erläutert: "Die integrative Schule soll auf andere Weise Schule eines Wohnortviertels sein: die enge Zusammenarbeit mit Eltern, die alle in einem Einzugsgebiet wohnen, sich teilweise kennen oder über ihre Kinder kennenlernen und die enge Verbindung zu außerschulischen Einrichtungen des Einzugsgebietes machen die integrative Schule zu einer 'Gemeindeschule', in der sich die Vielfältigkeit des Lebens dieses Einzugsgebietes widerspiegelt" (Preuss-Lausitz 1984, 148).

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