Intensivmedizin by H. Benzer (auth.), Prof. Dr. med. Herbert Benzer, Prof. Dr.

By H. Benzer (auth.), Prof. Dr. med. Herbert Benzer, Prof. Dr. med. H. Buchardi, Prof. Dr. med. Reinhard Larsen, Prof Dr. med. Peter M. Suter (eds.)

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Juni/Juli 1998, Frankfurt

Die Spezialgebiete Anästhesiologie, Intensivtherapie, Schmerztherapie und Notfallmedizin haben in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung und eine dementsprechend rasche Zunahme an neuen Erkenntnissen erfahren. Es ist daher besonders wichtig, dieses Wissen so schnell und so weit wie möglich zu optimieren.

Glanz und Elend der PR: Zur praktischen Philosophie der Öffentlichkeitsarbeit

Dieser Titel eröffnet die Reihe "Public Relations", herausgegeben von Prof. Dr. Klaus Kocks, Prof. Dr. Klaus Merten und Prof. Dr. Jan Tonnemacher mit einer praktischen Philosophie der PR. Klaus Kocks unternimmt es in 12 Beiträgen, praktische Probleme der Public kinfolk im Licht moderner Kommunikationstheorie und nach querdenkerischen Strukturen zu verorten.

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3 Todesfeststellung starkes Indiz fUr den mutmaBlichen Willen des Patienten. Mit dem Tod des Patienten endet die BehandlungsJeder direkte, auf Abkurzung des Lebens oder pflicht des Arztes. Ais Tod im medizinischen wie im Sterbens abzielende Eingriff ist als vorsatzliche Rechtssinne ist der irreversible Funktionsausfall Totung strafbar (aktive Sterbehilfe). Dies gilt aueh der Hirnzellen des GroBhirns anzusehen. Nach fUr die Totung auf ausdruekliches und ernstliehes welchen Parametern sich der Hirntod bemiBt und Verlangen des Betreffenden (§ 216 StGB).

Die Methode der Hiimofiltration erlaubt durch problemlosen Einsatz bei Nierenversagen die friihzeitige Elimination hampflichtiger Substanzen. Das Leberversagen ist jedoch intensivtherapeutisch noch nicht iiberall behandelbar und begrenzt heute in der Regel jede weitere Intensivtherapie. Die Grenzen der Intensivtherapie werden standig erweitert. Daraus ergibt sich die Berechtigung, auch das Multiorganversagen - "multiple organ failure" (MOF) - mit allen uns zur Verfiigung stehenden Moglichkeiten zu behandeln, auch wenn bei einem Versagen von 3 oder mehr Organen iiber 5 Tage hinweg fur den Patienten keine Chance mehr zum Uberleben besteht [7].

Sie hat ihren Gipfel schon jahrelang tiberschritten, sie weiB es nur noch nicht. Sie solI daher nur das machen, was dem einzelnen Patienten ntitzt. Wie weit sie gehen darf, richtet sich nicht nach Kriterien der Machbarkeit, sondern nach dem subjektiven Patientenwunsch. In ethisch bestimmten Entscheidungen zum Therapieabbruch wird daher nicht nur nach den objektiyen Kriterien der Behandelbarkeit von Korperfunktionen, sondern auch nach dem Wertbild des Kranken gefragt, als Hilfe zu einer medizinischen und ethischen Gtiterabwagung.

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