Kooperationsformen somatischer und psychosomatischer by W. Bräutigam (auth.), Prof. Dr. Walter Bräutigam (eds.)

By W. Bräutigam (auth.), Prof. Dr. Walter Bräutigam (eds.)

Die Zusammenarbeit der Psychosomatik mit anderen klinischen Fächern ist seit der Einführung des Faches eine der zentralen Entwicklungsaufgaben. Das Buch gibt aus interdisziplinärer Sicht eine realistische Darstellung bisheriger Kooperation. Es werden konkrete Erfahrungen mit Konsiliar- und Liaisondiensten der Psychosomatik in verschiedenen Fachgebieten bzw. Arbeitsbereichen vorgestellt: Onkologie, Dermatologie, innere Medizin, Allgemeinmedizin, Infertilitäts-Reproduktionsmedizin, genetische Beratung und AIDS. Vor dem Hintergrund der verschiedenen theoretischen Konzepte und institutionellen Voraussetzungen werden sowohl die Effizienz dieser Zusammenarbeit als auch die resultierenden Konflikte reflektiert und diskutiert.

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Juni/Juli 1998, Frankfurt

Die Spezialgebiete Anästhesiologie, Intensivtherapie, Schmerztherapie und Notfallmedizin haben in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung und eine dementsprechend rasche Zunahme an neuen Erkenntnissen erfahren. Es ist daher besonders wichtig, dieses Wissen so schnell und so weit wie möglich zu optimieren.

Glanz und Elend der PR: Zur praktischen Philosophie der Öffentlichkeitsarbeit

Dieser Titel eröffnet die Reihe "Public Relations", herausgegeben von Prof. Dr. Klaus Kocks, Prof. Dr. Klaus Merten und Prof. Dr. Jan Tonnemacher mit einer praktischen Philosophie der PR. Klaus Kocks unternimmt es in 12 Beiträgen, praktische Probleme der Public relatives im Licht moderner Kommunikationstheorie und nach querdenkerischen Strukturen zu verorten.

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Wenn nun einer eine Taube ist, dann ist das zunlichst sicherIich ehrenwerter, weil er zugibt, daB er nicht weiter weiB. Hliufig ist aber die Folge dieses nicht Weiterwissens, daB er seine Hilflosigkeit weiterdelegiert z. B. an das Pflegepersonal oder an die Geistlichkeit. Es gibt eine Untersuchung, in der nachgewiesen wird, daB die Visitendauer mit zunehmender Verschlechterung des Krankheitsbildes immer kurzer wird und daB letztlich andere Personen die Aufgaben Ubernehmen, die eigentlich der Onkologe hiitte bewiiltigen mtissen.

Er ihn belastet, z. B. wei! er todkrank ist); negative GefUhle gegenUber dem Psychosomatiker (im Sinne von "ich schick' ihm mal eine besonders harte NuB, da kann er sich die Zahne dran zerbeiBen"). 5) Die RUckvermittiung des psychosomatischen Gesprachs an den Dermatologen. Diese sollte inform ell erfolgen und in der Form je nach Wunsch (z. B. ob ein gemeinsames Gesprach mit dem Patienten moglich und sinnvoll ist). Inhalte dieser RUckvermittlung sind folgende: - Welche Konflikte des Patienten spielen fUr seine Krankheit eine Rolle, und wie geht er damit urn?

Die einmalige wiichentliche Visitenbegleitung durch eine Psychologin erschien uns zu wenig. Als sehr problematisch hat sich auch die Belegung der Station mit iiberwiegend schwerstkranken Patienten gezeigt. An Triistung und Sterbebegleitung waren die "Psychos" nicht interessiert (Schaadt 1987). Diese kontroverse Sicht und Erwartung von Somatiker und Psychopartner ist keineswegs ein personliches Problem, vielmehr stoBen eben hier unterschiedliche Medizintraditionen aufeinander, wobei die psychosomatische die organisatorisch jtingere, aber strukturell archaischere, ist; das erleichtert ihre Einordnung in den "Medizinbetrieb" nicht.

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