Krankenhaus- und Praxishygiene. Hygienemanagement und by Axel Kramer

By Axel Kramer

Mehr denn je steht das Thema „Hygiene" im Fokus bei Krankenhäusern und Arztpraxen. Krankenhäuser müssen ihre Hygienestandards veröffentlichen. Es gibt mehr und mehr Hygienebeauftragte. Fachärzte erwerben in einer Zusatzausbildung die Zusatzbezeichnung „Krankenhaushygiene".

Das Buch deckt alle Aspekte des Hygienemanagements und der Infektionsprävention in medizinischen und sozialen Einrichtungen ab. Es geht auf Risikofaktoren ebenso ein wie auf Fragen der Wirtschaftlichkeit und Umsetzbarkeit.

Neu in der three. Auflage:

Kapitel zu Antimicrobial stewardship

  • Strategien zum Screening von MRSE
  • Raumhygiene
  • Alle aktuellen RKI-Leitlinien und aktuellen Gesetze in Österreich und Schweiz
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    Best german_12 books

    Juni/Juli 1998, Frankfurt

    Die Spezialgebiete Anästhesiologie, Intensivtherapie, Schmerztherapie und Notfallmedizin haben in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung und eine dementsprechend rasche Zunahme an neuen Erkenntnissen erfahren. Es ist daher besonders wichtig, dieses Wissen so schnell und so weit wie möglich zu optimieren.

    Glanz und Elend der PR: Zur praktischen Philosophie der Öffentlichkeitsarbeit

    Dieser Titel eröffnet die Reihe "Public Relations", herausgegeben von Prof. Dr. Klaus Kocks, Prof. Dr. Klaus Merten und Prof. Dr. Jan Tonnemacher mit einer praktischen Philosophie der PR. Klaus Kocks unternimmt es in 12 Beiträgen, praktische Probleme der Public kinfolk im Licht moderner Kommunikationstheorie und nach querdenkerischen Strukturen zu verorten.

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    R. Bioindikatoren herangezogen, die die Qualität der Aufbereitung nach dem Reinigungsprozess entweder visuell oder mittels Proteinbestimmung belegen. Da eine visuelle Kontrolle erheblichen subjektiven Einflüssen unterliegt, wird derzeit in Arbeitsgruppen von DGKH, DGSV und AKI an der Optimierung quantitativer Nachweisverfahren gearbeitet. Dabei wird zurzeit die OPA-Proteinbestimmung favorisiert (DGKH, DGSV, AKI 2009). 4 Mikrobiologische Anforderungen an Hände-, Flächen-, Instrumenten- und Wäschedesinfektionsmittel Die Anforderungen ergeben sich durch die Anwendungsgebiete.

    17 Charakteristik ausgewählter Wirkstoffe zur Wundantiseptik Octenidindihydrochlorid Die antimikrobielle Wirkung erstreckt sich gleichermaßen auf grampositive und gramnegative Bakterien sowie Pilze; zusätzlich werden bestimmte Virusspezies erfasst (Koburger et al. 2010). Die Wirkung bleibt in Gegenwart von Blut und Eiweißen erhalten. Durch Bindung an die Zellmatrix wird ein postantiseptischer Effekt erzielt. Octenidin wird nicht resorbiert, und es sind keine Langzeitrisiken einschließlich Allergien bekannt.

    Genotoxische, karzinogene und teratogene Gefährdungen sind nicht bekannt (Kramer et al. 2008). Als liposomale Zubereitung konnte die Gewebeverträglichkeit von PVP-Iod bei erhaltener Wirksamkeit verbessert werden, sodass die liposomale PVP-Zubereitung einer chlorhexidinim­ präg­nierten Auflage bei Anwendung auf Meshgraft an Wirksamkeit und Verträglichkeit überlegen war (Reimer et al. 2000). Bei Anwendung von Iodophoren gelten folgende Kontraindikationen: Hyperthyreose, Dermatitis herpetiformis Duhring, Überempfindlichkeit gegen Iod, Radioiodtherapie, Peritoneallavage.

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