Krebs und Alternativmedizin II by Dr. Walter Felix Jungi, Prof. Dr. Hans-Jörg Senn (auth.)

By Dr. Walter Felix Jungi, Prof. Dr. Hans-Jörg Senn (auth.)

Welche Möglichkeiten hat der Arzt, seinen Krebspatienten replacement Behandlungsmethoden anzubieten? Welche Gründe veranlassen krebskranke Patienten, alternativ-medizinische Methoden in Anspruch zu nehmen? Welche Aspekte bestimmen ihre Entscheidung für oder gegen replacement Methoden? Wie wird die Wirksamkeit alternativer Medikamente nachgewiesen? Ist sie überhaupt nachgewiesen? Diese und eine Menge anderer Fragen werden in diesem Buch diskutiert. Das Buch entstand aus einer interdisziplinären Tagung über Krebs und Alternativmedizin, bei der Schul- und Alternativmediziner sowie Heilpraktiker, Pflegepersonal und Betroffene zusammenkamen. Neben einem Teil, der über mehr wissenschaftliche Fragestellungen Auskunft gibt, beinhaltet das Buch auch Erfahrungsberichte von Betroffenen bzw. deren Angehörigen.

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Juni/Juli 1998, Frankfurt

Die Spezialgebiete Anästhesiologie, Intensivtherapie, Schmerztherapie und Notfallmedizin haben in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung und eine dementsprechend rasche Zunahme an neuen Erkenntnissen erfahren. Es ist daher besonders wichtig, dieses Wissen so schnell und so weit wie möglich zu optimieren.

Glanz und Elend der PR: Zur praktischen Philosophie der Öffentlichkeitsarbeit

Dieser Titel eröffnet die Reihe "Public Relations", herausgegeben von Prof. Dr. Klaus Kocks, Prof. Dr. Klaus Merten und Prof. Dr. Jan Tonnemacher mit einer praktischen Philosophie der PR. Klaus Kocks unternimmt es in 12 Beiträgen, praktische Probleme der Public kin im Licht moderner Kommunikationstheorie und nach querdenkerischen Strukturen zu verorten.

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Kann dies in der Regel nicht ohne groBe personliche eigene Erfahrung tun" [5]. Wo bleibt also die Beweiskraft randomisierter Studien, wo ihre Reproduzierbarkeit? Die Praxis zeigt, daB sie kaum groBeren Wert haben als andere Studien. Das Entscheidende ist letztlich sogar die "grof3e personliche eigene Erfahrung", und diese ist an vielen Individuen gewonnen. Das gilt fur jede Therapie, auch fur Iscador. Und deswegen hat niemand das Recht, als Experte fur Iscadorfragen aufzutreten, der nicht uber eine groBe personliche eigene praktische Erfahrung mit dieser Therapie verfugt.

Gewisse, nichtsignifikante Trends finden sich beztiglich Waldsterben (beunruhigend) und der Atomkraftwerke (aktive Gegner). Unterschiede zeigten sich auch im Wissen tiber die maligne Krankheit. Verwender wuBten besser tiber die Dignitat der Krankheit Bescheid (90 % vs. 75 %) und zeigten sich generell gesundheitsbewuBter. Sie legten - nachdem die Diagnose Krebs gestellt war - signifikant mehr Wert auf eine gesunde, faser-, eiweiB- und vitaminreiche Ernahrung und verwendeten weniger chemische Heilmittel, dafur jedoch eher mehr Heilkrauter und Hausmittelchen (nicht signifikant).

Ich erinnere nur an die Rektoratsrede von Prof. Akert an der Univ. Ztirich vom April 1987 oder an die Arbeiten von Eccles [1, 6]. Diese seelische Organisation ist das, was im anthroposophischen Schrifttum aus verschiedenen Grtinden oft mit dem Ausdruck "Astralleib" bezeichnet wird. Der Mensch unterscheidet sich vom Tier noch durch eine vierte Krafteorganisation, denn der Mensch ist nicht nur belebt und beseelt, sondern zudem mit individuellem Geist begabt. Wir haben nicht nur Triebe und Instinkte wie das Tier, sondern k6nnen uns auch tiber Emotionen und Triebe erheben, ja diese len ken und veredeln.

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