Lehrbuch der Inneren Medizin: Erster Band / Zweiter Band by H. Assmann, G. v. Bergmann, R. Doerr, E. Grafe, L.

By H. Assmann, G. v. Bergmann, R. Doerr, E. Grafe, L. Heilmeyer, F. Hiller, F. O. Höring, A. Jores, G. Katsch, H. v. Kress, C. Oehme, R. Schoen, H. Schwiegk, R. Siebeck, W. Stepp (auth.), H. Schwiegk, A. Jores (eds.)

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Juni/Juli 1998, Frankfurt

Die Spezialgebiete Anästhesiologie, Intensivtherapie, Schmerztherapie und Notfallmedizin haben in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung und eine dementsprechend rasche Zunahme an neuen Erkenntnissen erfahren. Es ist daher besonders wichtig, dieses Wissen so schnell und so weit wie möglich zu optimieren.

Glanz und Elend der PR: Zur praktischen Philosophie der Öffentlichkeitsarbeit

Dieser Titel eröffnet die Reihe "Public Relations", herausgegeben von Prof. Dr. Klaus Kocks, Prof. Dr. Klaus Merten und Prof. Dr. Jan Tonnemacher mit einer praktischen Philosophie der PR. Klaus Kocks unternimmt es in 12 Beiträgen, praktische Probleme der Public family members im Licht moderner Kommunikationstheorie und nach querdenkerischen Strukturen zu verorten.

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Rzte waren sich mehr oder weniger stets dessen bewußt , wie sehr der Nutzen einer Arznei vom "Glauben" abhänge - aber die "Medizin" hat sich für diese alteh Erfahrungen wenig interessiert. Erst die fortschreitende Ausbildung psychotherapeutischer Methoden, seit · den Beobachtungen LIEBAULTB und BERNHEIMs über die Wirkungen von Hypnose und Suggestion bis zur Psychoanalyse von SIEGMUND FREUD haben den Anstoß gegeban. Die zwar rein physiologisch gedachten und gedeuteten Versuche PAWLows über "bedingte Reflexe" zeigten die ungeheuer komplexe Natur der Reaktionen auf Sinneseindrücke.

Wenn ich weiß, daß ich ein Magengeschwür habe, empfinde ich Sodbrennen und Magenschmerz anders, als wenn ich der Überzeugung bin, daß sie nur durch ungeeignete Speisen bedingt sind. Der Kranke weiß es, fühlt es unmittelbar, daß er krank ist, und er macht sich ein mehr oder weniger deutliches Bild von seiner Krankheit ("Autoplastisches Krankheitsbild", GOLDSCHEIDER). In dieses Bild gehen, ohne Zutun des Kranken allerlei Erfahrungen und Kenntnisse, Vorstellungen aus Mitteilungen von der Umgebung und vom Arzte, Erlebnisse an anderen Kranken, besonders an nahestehenden, Stimmungen, Sorgen und Nöte bewußt und mehr noch unbewußt mit ein, und all das kann nun wieder von wesentlichem Einfluß auf das Krankheitsgefühl sein.

Kraft kommt von Kraft, nach den Gesetzen der Physik, in der belebten wie in der unbelebten Natur. Aber im Lebendigen, im Organismus nehmen die physikalischen Kräfte, die Bildung und Wandlung der Stoffe einen eigentümlichen Ablauf, der gebunden ist an besondere Formungen, an die Organismen, die sich immer aus ähnlichen entwickeln, die entstehen und vergehen und neue hervorgehen lassen. Der Organismus ist durchaus nicht die Summe einzelner Organe, er ist vielmehr ein Ganzes, eine Integration und damit zugleich eine "Individootion".

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