Mechanische Herz-Kreislauf-Unterstützung: Indikationen, by Udo Boeken, Alexander Assmann, Frank Born, Christof Schmid

By Udo Boeken, Alexander Assmann, Frank Born, Christof Schmid

Der aktuelle Stand der mechanischen Herz-Kreislauf-Unterstützung ist in übersichtlicher shape in diesem Buch zusammengefasst. Die einzelnen verwendeten Systeme werden ebenso von Experten in Wort und Bild dargestellt wie die Indikationsstellung, die Nachsorge und mögliche Komplikationen. Neu in der 2., durchgehend aktualisierten Auflage sind Kapitel zur psychologischen Versorgung von VAD-Patienten, zur ECLS/ECMO bei Kindern und zu aktuellen Weiterentwicklungen im VAD-, aber auch TAH-Sektor; das Kapitel zum Komplikationsmanagement wurde erweitert.

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7 Komplikationsmöglichkeiten In den letzten Jahren ist es aufgrund verbesserter Implantationstechniken und vor allem durch die Verkleinerung der Kathetergrößen zu einer deutlichen Abnahme der IABP-assoziierten Komplikationen gekommen. In der IABP-Datenbank des führenden Herstellers sind schwere IABP-assoziierte Komplikationen mit 2,6 % beschrieben. Dazu wurden schwere Beinischämie, schwere Blutungen, Ballonleck und Tod (verursacht durch IABP) gezählt (Ferguson et al. 2001). Die häufigste Komplikation ist die Beinischämie, vor allem bei Patienten mit bekannter pAVK.

In großen Studien konnte gezeigt werden, dass eine Transplantation ohne ein erhöhtes Risiko für ein postoperatives Rechtsherzversagen durchgeführt werden kann, wenn der pulmonalvaskuläre Widerstand vor der Transplantation in einen Bereich um 2,5 Wood-Einheiten pharmakologisch gesenkt werden kann (Costard-Jackle, Fowler 1992, Espinoza et al. 1999, Taylor et al. 2007). Da sich die moderne pharmakologische Therapie der Herzinsuffizienz in den letzten Jahren signifikant verbessert hat, entwickeln Patienten oft erst die Symptome einer chronischen Herzinsuffizienz, wenn sich ein pulmonaler Hochdruck bereits entwickelt und in einigen Fällen auch nicht mehr pharmakologisch behandeln lässt (Klotz et al.

Abb. 2 Ergebnisse der Messung des mittleren Blutdrucks (a), der ACE-Hemmer-Dosierung (b) und der Plasma-Renin-Aktivität (c) an je 10 Patienten mit einem pulsatilen EXCOR®-Unterstützungssystem (grüne Punkte) und einem nichtpulsatilen INCOR®-Unterstützungssystem (rote Punkte) 100 90 80 70 60 50 40 0 ACE Hemmer [% der Maximaldosis] a 1 2 3 Plasma Renin Aktivität [μU/m] 5 6 7 8 9 10 11 8 9 10 11 8 9 10 11 100 80 60 40 20 0 –20 0 1 2 3 b c 4 Follow up [Wochen] 4 5 6 7 Follow up [Wochen] 250 200 150 100 50 0 0 1 zwischen dem Blutdruck und der Urinproduktion festgestellt hat (Ludwig 1843).

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