Medienrecht by Marian Paschke (auth.)

By Marian Paschke (auth.)

Das Lehrbuch stellt das Medienrecht als ein Rechtsgebiet dar, das die Ordnung des Massenkommunikationswesens medienübergreifend regelt. Medienrecht findet sich in Deutschland nicht in einem einzelnen Kodex, sondern ist verstreut in einer Vielzahl von Regeln unterschiedlicher Herkunft aus den Fachsäulen des Zivil- und öffentlichen Rechts. Das Lehrbuch fasst die vorhandenen Einzelregelungen für die einzelnen Massenkommunikationsmedien der Presse, des Rundfunks, des movies und der Onlinemedienangebote zusammen und beschreibt den Weg von einem Recht der Medien zu einem einheitlichen Medienrecht.

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Medienrecht

Das Lehrbuch stellt das Medienrecht als ein Rechtsgebiet dar, das die Ordnung des Massenkommunikationswesens medienübergreifend regelt. Medienrecht findet sich in Deutschland nicht in einem einzelnen Kodex, sondern ist verstreut in einer Vielzahl von Regeln unterschiedlicher Herkunft aus den Fachsäulen des Zivil- und öffentlichen Rechts.

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Mag auch die Abgrenzung zwischen Massen- und Individualkommunikation im einzelnen schwierig sein bzw. in den Randzonen verschwimmen, so berührt dies nicht die Erkenntnis, dass sich Massenkommunikation wegen der redaktionellen Gestaltung von Informationen zur Meinungsbildung von der rein individuellen Meinungsäußerung grundlegend unterscheidet und im Hinblick auf die damit möglichen Auswirkungen auf die Freiheit der Meinungsbildung besonderer rechtlicher Aufmerksamkeit bedarf. Presseerzeugnisse bleiben auch dann Produkte der Massenkommunikation, wenn sie auf elektronischem Wege individuell abgerufen werden können.

30 Die fortschreitende Digitalisierung macht es möglich, Telefon, Radio, Fernseher und Computer nicht mehr getrennt nutzen zu müssen, sondern dadurch, dass die Funktionen der Geräte miteinander verbunden werden, gleichsam „mit einer Technik“ zu nutzen. 31 Die Multimedia-Anwendungen mit der Verkoppelung von Daten-, Ton- und Bildkommunikation haben in den letzten Jahren schon erheblich zugenommen und weitere technische Entwicklungen werden das Angebot traditioneller Dienstleistungen erweitern. 32 Zunehmend zeigen sich fließende Übergänge von individueller zu überindividueller Kommunikation.

2. Löffler/Ricker, Handbuch, 5. Auflage 2005, Kap. 1 Rn. 7. Vgl. Löhner, in: Löffler, Presserecht, 5. Auflage 2006, § 7 Rn. 49, 50. Vgl. dazu Fromm/Nordemann, Urheberrecht, 10. Auflage 2008, § 2 Rn. , insbesondere Rn. 59. Näher zur Pressefreiheit unter Rn. 201 ff. B. Rundfunk 21 Presserechts-Rahmengesetz zu verabschieden,94 haben die Bundesländer auf der Grundlage eines Modellentwurfs von 1963 je eigene landesrechtliche, aber in den wesentlichen Punkten übereinstimmende Pressegesetze verabschiedet.

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