Neuroleptika Rückschau 1952–1986, Künftige Entwicklungen: by P. Pichot (auth.), Prof. Dr. Pierre Pichot, Prof. Dr.

By P. Pichot (auth.), Prof. Dr. Pierre Pichot, Prof. Dr. Hans-Jürgen Möller (eds.)

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Juni/Juli 1998, Frankfurt

Die Spezialgebiete Anästhesiologie, Intensivtherapie, Schmerztherapie und Notfallmedizin haben in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung und eine dementsprechend rasche Zunahme an neuen Erkenntnissen erfahren. Es ist daher besonders wichtig, dieses Wissen so schnell und so weit wie möglich zu optimieren.

Glanz und Elend der PR: Zur praktischen Philosophie der Öffentlichkeitsarbeit

Dieser Titel eröffnet die Reihe "Public Relations", herausgegeben von Prof. Dr. Klaus Kocks, Prof. Dr. Klaus Merten und Prof. Dr. Jan Tonnemacher mit einer praktischen Philosophie der PR. Klaus Kocks unternimmt es in 12 Beiträgen, praktische Probleme der Public kin im Licht moderner Kommunikationstheorie und nach querdenkerischen Strukturen zu verorten.

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1976; Naber et al. 1979) und ein Fehlen dieser Adaptation zumindest nach einigen Jahren (Chouinard et al. 1981; Nathan et al. 1981) beobachtet worden, wobei nach Absetzen der langjahrigen NL-Gabe die ProlaktinerhOhungen bald riicklaufig waren (Meltzer u. Fang 1976; Zander et al. 1981). Insgesamt scheint der Prolaktinserumspiegel unter der NL-Gabe am ehesten zur Kontrolle der Compliance des Patienten benutzt werden zu konnen. Dabei muB aber beriicksichtigt werden, daB etwa 50% der untersuchten Patienten unter einer Langzeitneuroleptika-Therapie eine Toleranz der ProlaktinerhOhung entwickeln konnen (Arato et al.

Durch ein kompliziertes Regelsystem wird die prasynaptische Dopaminfreisetzung vermindert, was wiederum zur postsynaptischen Supersensitivitat beitragt. Diese Mechanismen werden auch fUr die Ausbildung von Spatdyskinesien mit verantwortlich gemacht. Chronische NL-Therapie setzt somit einen dynamischen ProzeB in Gang, der auf Rezeptorebene ein funktionelles Gleichgewicht zwischen Pra- und Postsynapse herstellt, so daB letztendlich trotz wieder normalisiertem Dopaminmetabolismus eine verminderte postsynaptische Aktivitat der Dopaminsysteme resultiert.

Verstiirkung), (Nach R iither 1986) werden supersensitiv nach iangerer Gabe von NL (Meltzer u. Stahl 1976). Durch ein kompliziertes Regelsystem wird die prasynaptische Dopaminfreisetzung vermindert, was wiederum zur postsynaptischen Supersensitivitat beitragt. Diese Mechanismen werden auch fUr die Ausbildung von Spatdyskinesien mit verantwortlich gemacht. Chronische NL-Therapie setzt somit einen dynamischen ProzeB in Gang, der auf Rezeptorebene ein funktionelles Gleichgewicht zwischen Pra- und Postsynapse herstellt, so daB letztendlich trotz wieder normalisiertem Dopaminmetabolismus eine verminderte postsynaptische Aktivitat der Dopaminsysteme resultiert.

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