Ökosystemforschung: Der Rhein und seine Auen: Eine Bilanz by Dr. Thomas Tittizer, Dr. Falk Krebs (auth.), Dr. Thomas

By Dr. Thomas Tittizer, Dr. Falk Krebs (auth.), Dr. Thomas Tittizer, Dr. Falk Krebs (eds.)

In dieser Studie werden die ökologischen Veränderungen beschrieben und bilanziert, denen das Ökosystem Rhein/Rheinaue vom früheren anthropogen unbeeinflußten bis hin zum gegenwärtig anthropogen stark beeinflußten Zustand ausgesetzt warfare. Ein umfangreicher Anhang (Diskette) enthält neben einem ca. 3500 Titel umfassenden chronologischen Literaturverzeichnis ein Expertenverzeichnis, Übersichten über Forschungsprojekte, laufende Rhein-Meß- und Untersuchungsprogramme sowie Vorschläge für künftige Beobachtungsstandorte. Darüber hinaus sind die graphischen Darstellungen zur Entwicklung der stofflichen Belastung des Rheins von allen relevanten Meßstellen wiedergegeben.

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Juni/Juli 1998, Frankfurt

Die Spezialgebiete Anästhesiologie, Intensivtherapie, Schmerztherapie und Notfallmedizin haben in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung und eine dementsprechend rasche Zunahme an neuen Erkenntnissen erfahren. Es ist daher besonders wichtig, dieses Wissen so schnell und so weit wie möglich zu optimieren.

Glanz und Elend der PR: Zur praktischen Philosophie der Öffentlichkeitsarbeit

Dieser Titel eröffnet die Reihe "Public Relations", herausgegeben von Prof. Dr. Klaus Kocks, Prof. Dr. Klaus Merten und Prof. Dr. Jan Tonnemacher mit einer praktischen Philosophie der PR. Klaus Kocks unternimmt es in 12 Beiträgen, praktische Probleme der Public kin im Licht moderner Kommunikationstheorie und nach querdenkerischen Strukturen zu verorten.

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In allen Abschnitten, in denen der Rhein durch parallele Damme gefaBt ist (insbesondere Schlingenlosung, Staustufen), wurde die kiinstliche Grundwasserspiegelhebung durch die Verbindung von Altrheinen zu einem Speisewasserlauf erreicht. Es lassen sich mit den installierten Steuerungsmechanismen kiinstliche Uberfiutungen der Aue herbeifiihren, die jedoch nicht die Funktionen der natiirlichen, dynamischen Fluten erfiillen konnen. Mit dies en MaBnahmen konnte daher eine Konservierung der zur Bauzeit herrschenden Auenwaldsituation nicht erreicht werden.

Begunstigten diese Faktoren eine Ausbreitung der Kiefer, die schon zu Zeiten der Rodung und Holznot (14. ) eingeftihrt wurde (HAUSRATH 1899; HUBER, E. 1981). Die Vegetation des Mittelrheins erfuhr im Auenbereich we wesentlichen Veranderungen durch Siedlungen in Talweitungen (FluBmiindungen) und WasserbaumaBnahmen. Besonders auffallig ist der Flachenbedarf fUr die Verkehrswege beiderseits des Rheins in seinen engen Talem von Bingen bis Koblenz und Andernach bis Bonn. Vordringlichstes Ziel des Wasserbaus war die Herstellung einer regelmiiBigen, geraden Fahrrinne von Bingen bis Koln.

Die Vegetation des Mittelrheins erfuhr im Auenbereich we wesentlichen Veranderungen durch Siedlungen in Talweitungen (FluBmiindungen) und WasserbaumaBnahmen. Besonders auffallig ist der Flachenbedarf fUr die Verkehrswege beiderseits des Rheins in seinen engen Talem von Bingen bis Koblenz und Andernach bis Bonn. Vordringlichstes Ziel des Wasserbaus war die Herstellung einer regelmiiBigen, geraden Fahrrinne von Bingen bis Koln. Der damit verbundene Bau von Buhnen, Leitwerken, Vfer- und Inselbefestigungen sowie die Beseitigung von Kiesbanken schrankten die Lebensraume der Auenvegetation ebenso ein wie die Regulierung von NebenfluBmundungen.

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