Peptische Magen-Darm-Erkrankungen: Organische und by Professor Dr. med. Hans C. Dollinger, Priv.-Doz. Dr. med.

By Professor Dr. med. Hans C. Dollinger, Priv.-Doz. Dr. med. Joachim Demling, Priv.-Doz. Dr. med. Peter Joraschky, Dr. med. Axel Pless (auth.)

Die rasche Entwicklung der Erkenntnisse über peptische Magen-Darm-Erkrankungen macht für den gastroenterologisch interessierten Arzt eine stetige Weiterbildung erforderlich. Das Buch trägt dieser Anforderung auf den Gebieten der Pathophysiologie, der Diagnostik und der Therapie durch informative und übersichtliche Darstellung Rechnung. Psychotherapeutische Aspekte sind in dieser Übersicht ebenso berücksichtigt wie die erforderlichen Allgemeinmaßnahmen. Der umfassende Charakter des Buches wird durch die Behandlung von Randfragen aus der Praxis abgerundet. Über diese rein inhaltliche Informationsdarstellung hinaus bietet das Werk dem Leser die Möglichkeit, durch kapitelbezogene Einzelfragen und Falldarstellungen sein Wissen zu überprüfen und sich so "wirklich" fortzubilden. Dieses Lernkolleg ist somit für den sachkundigen Arzt von doppeltem Nutzen, da hier rasche info mit dem selbständigen Erarbeiten gastroenterologischer Fachgebiete verknüpft wird.

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Juni/Juli 1998, Frankfurt

Die Spezialgebiete Anästhesiologie, Intensivtherapie, Schmerztherapie und Notfallmedizin haben in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung und eine dementsprechend rasche Zunahme an neuen Erkenntnissen erfahren. Es ist daher besonders wichtig, dieses Wissen so schnell und so weit wie möglich zu optimieren.

Glanz und Elend der PR: Zur praktischen Philosophie der Öffentlichkeitsarbeit

Dieser Titel eröffnet die Reihe "Public Relations", herausgegeben von Prof. Dr. Klaus Kocks, Prof. Dr. Klaus Merten und Prof. Dr. Jan Tonnemacher mit einer praktischen Philosophie der PR. Klaus Kocks unternimmt es in 12 Beiträgen, praktische Probleme der Public kinfolk im Licht moderner Kommunikationstheorie und nach querdenkerischen Strukturen zu verorten.

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Der Arzt muG berticksichtigen, daB Patienten diese Zusammenhiinge, soweit sie ihnen bekannt sind, in der Regel nachhaltig abwehren: Die meisten Patienten haben von StreBfaktoren im Hinblick auf das Ulkus gehort, lassen diese aber kaum fur sich selbst gelten. Ulkuspatienten wahlen starker als andere organisch Kranke oder neurotische Patienten somatische Erklarungsmuster fur ihre Krankheit. Dies kann den Arzt verleiten, sich ebenfalls nicht auf die psychosoziale Konfliktebene einzulassen. Arzt und Patient konvergieren dann in der Richtung einer somatisch-instrumentellen Sichtweise.

Histamin-H2 -Rezeptor-Antagonisten Die in der Magenschleimhaut lokalisierten Histamin-HrRezeptoren spielen fur die Saure- und Pepsinsekretion eine zentrale Rolle. So kann durch Blokkade dieser Rezeptoren die nahrungsabhangige, vagale und histaminstimulierte Sauresekretion gehemmt werden (Abb. 3). Die Hz-Rezeptor-Antagonisten hemmen kompetitiv die gastrale Saure- und Pepsinsekretion. Seit Anfang der 70er Jahre wurden mehrere Substanzgruppen entwickelt, die je nach Affinitat zum Rezeptor auf molarer Basis wirksamer sind und deren Wirkung z.

In einigen Studien konnte jedoch eine Uberlegenheit im Vergleich mit der Plazebogabe aufgezeigt werden. Verglichen mit einer Cimetidinbehandlung waren die Rezidivraten aber eher hoher. Nebenwirkungen Bei parenteraler oder hochdosierter Gabe verursachen auch die neu entwikkelten Praparate ahnlich unerwtinschte Nebenwirkungen wie die bisher bekannten Anticholinergika, einschlieBlich tachykarder HerzrhythmussWrungen. In der angegebenen oralen Dosierung werden Mmldtrockenheit in etwa 20 % der FaIle, SehsWrungen in 5 bis tiber 13 % angegeben.

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