Refresher Course Aktuelles Wissen für Anästhesisten: Nr. 23 by R. Purschke

By R. Purschke

Die Spezialgebiete Anästhesiologie, Intensivtherapie, Schmerztherapie und Notfallmedizin haben in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung und eine dementsprechend rasche Zunahmen an neuen Erkenntnissen erfahren. Es ist daher besonders wichtig, dieses Wissen so schnell und so weit wie möglich weiterzugeben, um die Qualität in diesen Spezialbereichen der Medizin zu optimieren. Der vorliegende 23. Refresher Course der Deutschen Akademie für Anästhesiologische Fortbildung mit 18 verschiedenen Themen aus dem komplexen Gebiet der Akutmedizin vermittelt Fachärzten und Ärzten in der Weiterbildung mit seinen didaktisch intestine aufbereiteten Texten den aktuellen Wissensstand der jeweiligen Thematik.

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Juni/Juli 1998, Frankfurt

Die Spezialgebiete Anästhesiologie, Intensivtherapie, Schmerztherapie und Notfallmedizin haben in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung und eine dementsprechend rasche Zunahme an neuen Erkenntnissen erfahren. Es ist daher besonders wichtig, dieses Wissen so schnell und so weit wie möglich zu optimieren.

Glanz und Elend der PR: Zur praktischen Philosophie der Öffentlichkeitsarbeit

Dieser Titel eröffnet die Reihe "Public Relations", herausgegeben von Prof. Dr. Klaus Kocks, Prof. Dr. Klaus Merten und Prof. Dr. Jan Tonnemacher mit einer praktischen Philosophie der PR. Klaus Kocks unternimmt es in 12 Beiträgen, praktische Probleme der Public family im Licht moderner Kommunikationstheorie und nach querdenkerischen Strukturen zu verorten.

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A. Die haufigste Komplikation bei solchen intrauterinen Eingriffen aber auch bei anderen chirurgischen Eingriffen im Bauchraum wahrend der Schwangerschaft ist der vorzeitige unerwiinschte Wehenbeginn. Regionale Verfahren sind fUr intrauterine Operationen weniger geeignet. Das nachfolgend gesagte gilt fur sowohl fur intrauterine als auch extrauterine Eingriffe unter Allgemeinnarkose. Eine adaquate Pramedikation (Benzodiazepine) und medikamentose Aspirationsprophylaxe sollten erfolgen. Die Anaesthesie sollte als Intubationsnarkose ("Crush-Intubation") mit Inhalationsanaesthestika (Uterusrelaxierung), Lachgas, neuromuskularer Blockade und Opiatsupplementierung durchgefuhrt werden.

Dies ist fur Patientin und Geburtshelfer eine gravierende Entscheidung, die naturgemaB erst als ultima ratio getroffen wird, was Zeitverzogerungen zur Regel werden laBt und das anaesthesiologische Management erheblich beeinflussen kann. Schwangere tolerieren, bedingt durch die VergroBerung des Blutvolumens, leichte bis mittelgradige Blutverluste wesentlich besser als Nichtschwangere, haben eine groBere Kompensationsfahigkeit und entwickeln seltener klassische Symptome eines hamorrhagischen Schocks.

In ihren Untersuchungen lag die Medianfrequenz der wachen Probanden bei etwa 9 Hz, BewuBtseinsverlust wurde bei etwa 5 Hz beobachtet, bei 2 Hz war der Kornealreflex unterdruckt und burst suppression Muster wurden im EEG bei etwa 1,5 Hz beobachtet. Unter abfallenden Blutkonzentrationen der intravenosen Anasthetika waren diese Veranderungen rucklaufig. Die burst suppression Muster waren bei etwa 1,8 Hz nicht mehr ableitbar, der Kornealreflex kehrte bei ca. 2 Hz zuruck, verbale Aufforderungen wurden bei etwa 5 Hz befolgt und bei einer Medianfrequenz von 6-7 Hz waren die Patienten wach und orientiert.

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