Schizophrenie — aktuelle Trends und Behandlungsstrategien by A. Rifkin (auth.), Prof. Arthur Rifkin, Dr. med. Michael

By A. Rifkin (auth.), Prof. Arthur Rifkin, Dr. med. Michael Osterheider (eds.)

Langzeitbehandlungen und Psychopharmaka stehen in dieser Zusammenfassung der Therapiestrategien bei Schizophrenie im Vordergrund. Das Buch ist von großem Nutzen für den praktischen Arzt, denn es behandelt auch sozialpsychiatrische, pharmakologische und psychotherapeutische Aspekte. Folgende Themen werden u.a. abgehandelt: - die biologischen Grundlagen schizophrener Psychosen, - Pharmakokinetik und Dosierungsprobleme von Neuro leptika, - Nutzen und Risiken einer Langzeit-Neuroleptika behandlung, - ambulante Rezidivprophylaxe mit verschiedenen Dosisstrategien, - Rehabilitationsprogramme und Angehörigenarbeit.

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Juni/Juli 1998, Frankfurt

Die Spezialgebiete Anästhesiologie, Intensivtherapie, Schmerztherapie und Notfallmedizin haben in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung und eine dementsprechend rasche Zunahme an neuen Erkenntnissen erfahren. Es ist daher besonders wichtig, dieses Wissen so schnell und so weit wie möglich zu optimieren.

Glanz und Elend der PR: Zur praktischen Philosophie der Öffentlichkeitsarbeit

Dieser Titel eröffnet die Reihe "Public Relations", herausgegeben von Prof. Dr. Klaus Kocks, Prof. Dr. Klaus Merten und Prof. Dr. Jan Tonnemacher mit einer praktischen Philosophie der PR. Klaus Kocks unternimmt es in 12 Beiträgen, praktische Probleme der Public family im Licht moderner Kommunikationstheorie und nach querdenkerischen Strukturen zu verorten.

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Die Definition des Therapieerfolgs muB sich klarerweise an den Patienten orientieren, die untersucht werden sollen. Sie wird in Langzeitstudien chronisch hospitalisierter Patienten anders aussehen, als bei der Behandlung von akuten schizophrenen Ersterkrankungen. Das gleiche gilt fUr Patienten, die aus der Studie ausscheiden (Drop-outs). Auch hier muB vorher genau festgelegt werden, wann und warum ein Patient aus einer Studie genommen wird. 36 w. W. Fleischhacker Interventionsstrategien beim Auftreten von Prodromaisymptomen oder Rezidiven Es gibt eine Hille von Interventionsmoglichkeiten, wenn sich das psychopathologische Zustandsbild eines schizophrenen Patienten in einer Langzeitstudie verschlechtert.

Hier wird iiblicherweise den Benzodiazepinen der Vorzug gegeben, eine Limitierung der Dosierung nach oben ist sinnvoll. Methodische Aspekte der Durchfiihrung von Langzeitstudien 35 J3-Rezeptorenblocker gelten heute als Therapie der Wahl zur Behandlung der antipsychotikainduzierten Akathisie. Sie als Begleitmedikation nicht zuzulassen bedeutet, nicht nur die Behandlung einer wichtigen Nebenwirkung zu erschweren, sondem auch eine Verschlechterung der Compliance in Kauf zu nehmen. Z. nicht ausreichend belegt.

Abbildung 2 zeigt den Stammbaum einer bauerlichen Familie aus dem niederbayerischen Raum mit 42 Angehorigen (18-65 Jahre), von denen 11 an der Studie teilnahmen. Von den anderen 31 Individuen konnten mit Hilfe der RDC-FH Informationen gewonnen werden. Auffallig war, daB abgesehen vom Indexpatienten nur weibliche Familienmitglieder im Alter zwischen 23 und 63 Jahren betroffen waren. Der Indexproband ist 25 Jahre alt und lebt allein in einer bayerischen GroBstadt. Er ist berufstatig und sozial zufriedenstellend integriert.

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