Störungsorientierte Psychotherapie by Sabine C. Herpertz, Franz Caspar and Christoph Mundt (Eds.)

By Sabine C. Herpertz, Franz Caspar and Christoph Mundt (Eds.)

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Juni/Juli 1998, Frankfurt

Die Spezialgebiete Anästhesiologie, Intensivtherapie, Schmerztherapie und Notfallmedizin haben in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung und eine dementsprechend rasche Zunahme an neuen Erkenntnissen erfahren. Es ist daher besonders wichtig, dieses Wissen so schnell und so weit wie möglich zu optimieren.

Glanz und Elend der PR: Zur praktischen Philosophie der Öffentlichkeitsarbeit

Dieser Titel eröffnet die Reihe "Public Relations", herausgegeben von Prof. Dr. Klaus Kocks, Prof. Dr. Klaus Merten und Prof. Dr. Jan Tonnemacher mit einer praktischen Philosophie der PR. Klaus Kocks unternimmt es in 12 Beiträgen, praktische Probleme der Public family im Licht moderner Kommunikationstheorie und nach querdenkerischen Strukturen zu verorten.

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Eine Verbindung ist dann spannungsfrei, wenn bei positiven Verbindungen beide Knoten aktiviert oder deaktiviert, bei negativen Verbindungen der eine aktiviert, der andere deaktiviert ist oder wenn die Knoten sich ohnehin in Netzteilen befinden, die gerade insgesamt deaktiviert sind (Abb. ) Aus den Spannungen, die sich aus der Befriedigung der einzelnen Constraints in jedem denkbaren Zustand des Systems4 ergeben, lässt sich auch eine Gesamtspannung – je nach Autor auch als „energy“ oder komplementär „harmony“, „coherence“ oder „degree of fit“ bezeichnen.

Bei Substanzabhängigkeit oder posttraumatischer Belastungsstörung darum geht, die Rolle von situativen Auslösern nachzuvollziehen. • Instrumentelle oder operante Konditionierung: Hier geht es um die Verstärkung bzw. Bestrafung von Verhalten durch seine realen oder subjektiv wahrgenommenen Konsequenzen. Wenn die Konsequenzen durch Hinzukommen von unmittelbar Positivem (positive Verstärkung) oder Wegfall von Negativem (negative Verstärkung) positiv sind, wird Verhalten einschließlich Problemverhalten häufiger.

Massive Inkongruenz kann zur Desintegration führen, mildere vor allem in einem akzeptierenden, empathischen Rahmen zur Weiterentwicklung. Eine ideale „fully functioning person“ erlebt Kongruenz, kann sich auf eigenes Erleben einlassen, ist voller Zutrauen und in hohem Maße autonom. Bei weniger ideal funktionierenden Menschen wird immer etwas ausgeklammert, was Energie kostet, weniger lebendig macht und verhindert, dass Aufgaben in geeigneter Weise angegangen werden. Das Störungsmodell des humanistischen Ansatzes ist traditionell nicht störungsspezifisch – im Einklang mit dem Postulat, der unmittelbaren Erfahrung abträgliche Erklärungen zu vermeiden.

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