Wa(h)re Energiedienstleistung: Ein Wettbewerbskonzept für by Peter Hennicke

By Peter Hennicke

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Juni/Juli 1998, Frankfurt

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Wir wollen den Mainstream der Fachökonomen und ihre Epigonen in den Vorstandsetagen und Ministerien dadurch herausfordern, daß wir ihnen zurufen: Nehmt wenigstens die ökonomische Theorie ernst, auf die ihr Euch bei Euren Beschwörungen von mehr Markt und Wettbewerb beruft! h. neue Spielregeln für eine "Ökonomie des Vermeidens" von (nicht erneuerbarer) Energie müssen konzeptionell entwickelt, ihre reale Funktionsfähigeit muß bewiesen und eine robuste Zielgenauigkeit in Richtung Energieeffizienz- und Solarenergiewirtschaft muß begründet werden.

B. auf der Grundlage eines modifizierten Stromeinspeisegesetzes; siehe unten) fungieren. B. durch näherungsweise Internalisierung der sogenannten "externen" Kosten (vgl. weiter unten) von Strom aus fossilen/nuklearen bzw. des "externen" Nutzens aus erneuerbaren Energien; Quotenregelungen) mit den privatwirtschaftliehen Interessen in Einklang gebracht werden; zumal das derzeit rasch sinkende "anlegbare" Strompreisniveau aus konventioneller fossiler oder nuklearer Stromerzeugung Energiemehrverbrauch begünstigt und den Marktzutritt insbesondere für die noch teuren regenerativen Energien (REG), aber auch für kosteneffektive Potentiale der rationellen Energienutzung (REN) erschwert.

Im Gegenteil: Die Forderung des Energiegeschäfts durch Maximierung des Stromabsatzes (statt Optimierung von EDL) könnte den bereits eingeleiteten Wandel zum EDU erheblich erschweren und eine für die Umwelt fatale Regression zurück zum traditionellen EVU begünstigen, solange im Wettbewerb erzwungene Kosten- und Preissenkungen durch Mengenexpansion von Energie kompensiert werden können. Dies kann für die Umwelt- und Klimaschutzpolitik zum kontraproduktiven Regelfall von (fehl- )deregulierten Energiemärkten werden, weil generell der betriebswirtschaftliche Anreiz für EVU erheblich verstärkt wird, die durch Preissenkungen schrumpfenden Erlöse durch Absatzausweitung zu ersetzen.

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